2019 Creative Industries Reports in Europe

The latest reports on CULTURE and CREATIVE INDUSTRIES from European countries. Austria, Belgium/Brussels, Belgium/Wallonia, Belgium/Flanders, Germany, Estonia, Spain, Finland, Croatia, Luxembourg, Poland, Sweden.
New studies of other countries will follow soon.

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Designwirtschaft 2018: Landtag Baden-Württemberg berät ihre Bedeutung für die Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg schreibt in einer Zusammenfassung für die Diskussion im Landtag Baden-Württemberg: Die Designwirtschaft ist eine bedeutende Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Mit rund 21.000 Kernerwerbstätigen und einem Umsatzvolumen in Höhe von … Weiterlesen

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Die aktuellsten deutschen Kultur- und Kreativwirtschaftsberichte der Jahre 2018 und 2019

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2018). Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2018. Kurzfassung, Berlin https://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KUK/Redaktion/DE/Publikationen/2018/monitoring-wirtschaftliche-eckdaten-kuk.html Metropolregion Hamburg (2019). Datenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion Hamburg https://metropolregion.hamburg.de/contentblob/12139992/aa2607c0b469f628786b031d1df0a2a8/data/gutachten-kultur-und-kreativwirtschaft.pdf Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (2018). Datenreport 2018 Kultur- und … Weiterlesen

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Dossier Kultur-/Kreativindex

Die Indizierung ökonomischer Entwicklungen ist nicht ungewöhnlich, tatsächlich sind derartige Modelle omnipräsent. In Bereichen, die von allgemeinem Interesse sind, wie der Börse oder gesamtwirtschaftlichen Perspektiven, sind sie alltäglich. Wenn uns jemand mitteilt, der „Dax“ gehe nach oben oder unten, wissen wir, dass sich eine entsprechende Bewertung des Aktienmarktes auf bekannte und allgemein nachprüfbare Kriterien wie Kosten und Ertrag stützt. Entsprechend werden die Informationen als relevant und aussagekräftig akzeptiert.

Eine vergleichbare Bewertung des Kultur- und Kreativsektors gibt es bisher nicht. Sie muss freilich einem ungleich komplexeren Feld gerecht werden. Kriterien oder Faktoren wie beispielsweise Talent, Offenheit, Neugier, Experimentierfreude und Grenzüberschreitung lassen sich nicht einfach „bepreisen“. Ein Erfolg ist aber wesentlich von deren Nutzung bzw. dem Umgang mit ihnen abhängig. Dazu durchdringt der „schöpferische Akt“ von Künstler*innen und Kreativen den gesamten Sektor. Kurz, die Bewertung von Kreativität und kreativen Prozessen ist kompliziert und verlangt Antworten auf Fragen wie „Welche Teilthemen sind wirklich relevant?“ oder „Welche empirischen Daten sind valide genug, um aussagefähige empirische Befunde zu erheben?“

Trotz der Schwierigkeit, valide Kulturindikatoren zu bilden, sind in den letzten Jahren eine Reihe interessanter Index-Modelle und Monitoring-Systeme zur Kultur und Kreativität entwickelt worden. Dazu gehören unter anderem der „National Arts Index“ in den USA, der  „Cultural and Creative Cities Monitor“ der Europäischen Union oder der „Cultuurindex Nederland“ der Niederlande. Diese drei Indexmodelle werden in einem  Dossier Kultur-/Kreativindex 2018 von Michael Söndermann und Maximilian Norz vorgestellt.

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Langfristige Entwicklung des Kultur- und Kreativsektors in Deutschland 1991-2015

Hintergrundinformation:
Michael Soendermann (2018). Dossier Arbeitsmärkte im Kultur- und Kreativsektor.

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WIPO 2017: Kultur- und Kreativwirtschaft

The creative DNA (WIPO 2017)

Welche Rolle spielt geistiges Eigentum in der Kultur- und Kreativwirtschaft?
Zur Veröffentlichung „How to Make a Living in the Creative Industries“, WIPO 2017.
Von Hanna Latuske, Büro für Kulturwirtschaftsforschung, Erlangen.

Arbeiten in der Kultur- und Kreativwirtschaft bedeutet die Schaffung von Werken und Inhalten mit der Ressource Kreativität unter den Bedingungen der nicht-materiellen Produktionsgütern. Wie gut man seinen Lebensunterhalt in der Kultur- und Kreativwirtschaft sichert, hängt deshalb wesentlich vom Schutz des geistigen Eigentums (IP – Intellectual Property) ab. Das vor kurzem erschienene Booklet der World Intellectual Property Organization (WIPO) klärt über die bedeutende Rolle der Copyrightrechte für diese Branchen und die zentralen Aspekte ihrer adäquaten Nutzung auf.

Das Copyright (im Sinne der WIPO), als eines der wichtigsten Rechte für den Schutz des geistigen Eigentums, schützt den künstlerischen und kreativen Ausdruck einer Idee, nicht aber die Idee selbst. Es bietet den Rechteinhabern exklusive Rechte an ihren Werken. Diese Rechte können ökonomischer (z.B. Vermietung, Abtretung, Kopie, Verbreitung der Werke nur mit Einwilligung der Rechteinhaber) und moralischer (Integrität, verpflichtende Urhebernennung) Natur sein. Copyrightrechte sind zugleich Entschädigung und Anerkennung für den geistigen künstlerischen und kreativen Einsatz bei der Schaffung der (oft immateriellen) Produkte. Somit sichern sie das Fortbestehen kreativer, künstlerischer Arbeit.

Geistiges Eigentum habe nur dann einen Wert, wenn man es schützen kann. In Zeiten der wachsenden digitalen Produktion und Distribution von Inhalten, stehe der Schutz des Copyrights zudem vor neuen Herausforderungen. Eine auf den Nutzen und den Wert maßgeschneiderte Nutzung der Rechte sollte laut WIPO in jedem Fall Teil jeder Geschäftsstrategie sein. Neben der gemeinsamen Abhängigkeit vom Geistigen Eigentum als Basis des Unternehmensgewinns, gäbe es aufgrund der Heterogenität der Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft unterschiedliche Geschäftsmodelle und somit unterschiedliche Ansätze des bestmöglichen Weges zur Nutzung und Sicherung des geistigen Eigentums. Zu einigen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat die WIPO deshalb eine Reihe von individuell zugeschnittenen Ratgebern herausgegeben.
Quelle.

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Kreativwirtschaft international 2017: Auswaertiges Amt

Kultur- und Kreativwirtschaft in der internationalen Kultur- und Entwicklungspolitik. Überblick zum 20. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, Drucksache 18/11550 des Deutschen Bundestags. Von Hanna Latuske, Büro für Kulturwirtschaftsforschung, Erlangen

Der Deutsche Bundestag beschloss im Jahr 2016 erstmals Mittel zur internationalen Förderung der Kreativwirtschaft für das Auswärtige Amt. Für 2017 wurden erneut Bundesmittel zur Verfügung gestellt. Dieser Schwerpunkt der internationalen Kulturpolitik wird insbesondere damit begründet, dass die Kultur – und Kreativwirtschaft „eine der dynamischsten und wachstumsstärksten Branchen der Welt“ ist und „wie kaum eine andere Branche für ein modernes Deutschland“ steht. Laut 20. Bericht der Bundesregierung „Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“ gewinnen internationale Vernetzung, grenzüberschreitende Koproduktionen, Plattformen und kreativer Transfer mehr und mehr an Bedeutung.

Schwerpunkte der Förderung des Auswärtigen Amtes und eine dadurch mögliche Weiterentwicklung der Kreativwirtschaft im Kontext internationaler Kulturpolitik waren im Jahr 2016:
1. eine stärkere Verzahnung von Designwirtschaft und Gamesbranche mit der auswärtigen Kulturpolitik durch gezielte Förderung von internationalen Projekten und professionellen Begegnungen;
2. eine bessere internationale Vernetzung und Förderung der Musikwirtschaft durch Ermöglichung von Gastauftritten und der Internationalisierung eines deutschen Festivals zur wirtschaftlichen und kreativen Vernetzung von Musikschaffenden;
3. die gezielte Unterstützung von nicht rein ökonomisch ausgerichteten Kooperationen mit Partnerländern, zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen von internationalen Koproduktionen, Distribution, Vermarktung sowie für die lokale kulturelle Infrastruktur;
4. eine weitere Verankerung des Themas Kreativwirtschaft in etablierten internationalen Formaten.

Für das laufende Jahr 2017 wurde ein branchenübergreifender Förderschwerpunkt festgelegt. Auch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde im Dezember 2016 das wirtschaftliche Handlungsfeld der Kultur- und Kreativwirtschaft als Chance für junge Menschen aus Entwicklungsländern auf Arbeit und Einkommen erkannt und die Arbeitseinheit „Kultur, Kreativwirtschaft, Medien und Sport“ eingerichtet. Die entwicklungspolitische Förderung des BMZ wird sich auch 2017 weiterhin mit kultur- und kreativwirtschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit befassen. Quelle.

AA 2017 Kreativwirtschaft international

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Atemberaubende Befunde zur Kölner Kultur- und Kreativwirtschaft 2017

Zwei atemberaubende Befunde des Kölner Datenreports fallen besonders ins Auge:

Einerseits übersteigt die Zahl der Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft mittlerweile die der gesamten Industrie bzw. des gesamten Verarbeitenden Gewerbes in der Stadt Köln.
Andererseits erzielen die Künstler*innen und Kreativen im bundesweiten Schnitt der freiberuflichen Einkünfte ein beschämend niedriges Niveau.

Diese extrem positiven wie negativen Befunde sind dem neuen Kölner Datenreport 2017 zu entnehmen.

Darüber hinaus informiert der Datenreport über die sogenannte kleine Kultur- und Kreativwirtschaft. Dazu gehören Selbstständige mit einem Jahresumsatz von weniger als 17.500 Euro. Dieser Bereich ist für die Kultur- und Kreativwirtschaft von großer Relevanz. Denn hier engagieren sich oft kulturell-experimentelle Akteure, deren Ideen und innovative Anstöße die Branche übergreifend inspirieren und deren Potenziale wesentlich mitgestalten. In diesem Punkt unterscheidet sich die Kultur- und Kreativwirtschaft strukturell von anderen Wirtschaftsbranchen.

Wie auch immer man die wirtschaftliche Stellung der Kultur- und Kreativwirtschaft bewerten will, in einem Punkt wird sie an Bedeutung zunehmen: als arbeitsintensive Branche bietet sie immer mehr und vielfältigere Arbeitsplätze – vom Nano-Selbständigen über atypisch Beschäftigte bis hin zu regulär Beschäftigten in KMU Betrieben – deren Rahmenbedingungen von der Politik gestaltet werden müssen.

Pressemitteilung der Stadt Köln zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt Köln und im Großraum Köln.

Bundesgebiet

Stadt Köln

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Neuer Datenreport zur hessischen Kultur- und Kreativiwirtschaft

Hessischer Datenreport 2016 zur Kultur- und Kreativwirtschaft

Der neue Datenreport zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen präsentiert die gegenwärtigen Wirtschaftskennzahlen der elf Teilmärkte: Software und Games, Werbung, Presse, Design, Architektur, Film, Buch, Musik, Theater und Tanz, Rundfunk und Kunst. Insgesamt setzt sich der positive wirtschaftliche Trend der vergangenen Jahre fort. In Hessen befinden sich derzeit mehr als 20.000 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Im Jahr 2014 erzielte der Wirtschaftszweig einen Umsatz von rund 11,7 Milliarden Euro. Link.

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Bericht des Arbeitskreis Kultur- und Kreativwirtschaft der Wirtschaftsministerkonferenz

Überarbeitung des Leitfadens zur Erfassung und einheitlichen, konsistenten Definition der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Wirtschaftsministerkonferenz hat sich im Jahr 2008 auf eine länderübergreifend einheitliche und europaweit anschlussfähige Definition und Abgrenzung des Begriffs Kultur-und Kreativwirtschaft geeinigt. Darauf basiert der erste „Leitfaden zur Erstellung einer statistischen Datengrundlage für die Kulturwirtschaft“ im Jahre 2009. Dieser wurde im Jahre 2012 mit einer „Statistischen Anpassung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland“ aktualisiert. Der von der Wirtschaftsministerkonferenz im Frühjahr 2014 eingesetzte Länderarbeitskreis Kultur- und Kreativwirtschaft hat im Herbst 2015 erneut den Auftrag zur Fortschreibung mit der „Erstellung eines erweiterten Leitfadens“ erteilt.

Dieser erweiterte Leitfaden 2016 soll eine Hilfestellung für die weitere Verstärkung eines gemeinsamen Verständnisses von Kultur- und Kreativwirtschaft sein. Er soll Grundlage dafür sein, empirisch vergleichbare Aussagen zur Kultur- und Kreativwirtschaft treffen zu können.

In fachlicher Hinsicht ermöglicht der Leitfaden mittels vergleichbarer Kennzahlen und regelmäßiger Datenproduktion eine verlässliche statistische Grundlage für die Kultur und Kreativwirtschaft. Er soll des Weiteren die methodische Voraussetzung dafür schaffen, eine regionalräumliche Vergleichbarkeit von der Bundesebene, über die Länderebene bis hin zur lokalen Ebene zu erlauben. Neu hinzu kommt mit dieser Fortschreibung, dass der Leitfaden die Vergleichbarkeit auch auf EU-Ebene und mit den Mitgliedsstaaten erlaubt. Diese Verknüpfung stärkt die Akzeptanz des deutschen Modells und kann grenzüberschreitende Projekte unterstützen und anregen.

Ein weiteres Ziel ist die verbesserte Erfassung der Selbständigen. Durch die Auswertung neuer statistischen Quellen ist es nunmehr auch möglich, alle MiniSelbständigen zu erfassen, das sind die Selbständigen mit weniger als 17.500 Euro Jahresumsatz. Die Einbeziehung dieser Gruppe hat eine erhebliche Verbreiterung der Gesamtbasis zur Folge und ist notwendig, weil die Mini-Selbständigen für die Kultur und Kreativwirtschaft ein spezielles Potenzial darstellen. Hier sind oftmals kulturell experimentelle Akteure mit neuen Ideen und innovativen Ansätzen zu finden.

Um Beschäftigungseffekte breiter zu erfassen, werden ergänzend und nachrichtlich auch die Beschäftigungspotenziale des öffentlichen und gemeinnützigen Kulturbetriebs (hier ein Mindestbestand) erfasst und nachrichtlich ausgewiesen. Es erfolgt somit in diesem Punkt eine erweiterte Betrachtung auf den Kultur- und Kreativsektor. Hauptquellen der statistischen Erfassung sind für eine ländervergleichende Analyse die Umsatzsteuerstatistik und die Beschäftigtenstatistik einschließlich der Statistik der geringfügig Beschäftigten.

Fundstelle Bundesrat/Wirtschaftsministerkonferenz, Link.
Fundstelle www.kulturwirtschaft.de, link.

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