Staatssekretär Tim Renner beschließt das “2014 Berlin Research Symposium on Culture and Creative Industries”

Mit einer zündenden Rede beendet Tim Renner, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Landes, am Abend des Konferenztages am 23. Oktober 2014 das erste internationale wissenschaftliche Symposium zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin. Zuvor hatte Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Symposium am Morgen eröffnet. Siehe erste Kurzinfo dazu und weitere Infos zu den  Präsentationen.

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium
CCI2014-029-b
Tim Renner
Kulturstaatssekretär des Landes Berlin
CCI2014-367-b
© Mark Bollhorst © Mark Bollhorst
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Staatssekretär Machnig eröffnet das „2014 Berlin Research Symposium on Culture and Creative Industries“

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, wird am 23. Oktober 2014 zusammen mit Michael Söndermann (Büro für Kulturwirtschaftsforschung, Köln) und Patricia Walker Allmond (Non Executive President der International Association of Cultural and Creative Industries (IACCI), Peking/Hong Kong) das „2014 Berlin Research Symposium on Culture and Creative Industries“ eröffnen. Zur abschließenden Gesprächsrunde wird außerdem Tim Renner (Berliner Kulturstaatssekretär) sprechen.

Das Symposium wird den aktuellen internationalen Stand der Forschung zum Thema Kultur- und Kreativwirtschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und bietet international anerkannten ExpertInnen und nationalen FachwissenschaftlerInnen die Gelegenheit zu intensivem fachlichen Austausch.

Redner der Veranstaltung sind unter anderem:

  • Dimiter Gantchev, Direktor der „Creative Industries Division“ der WIPO (Genf),
  • Anthony Krause von der „Section of the Diversity of Cultural Expressions“ der UNESCO (Paris) sowie
  • Xiang Hardy Yong, Professor am „Institute for Cultural Industries“ der Peking University.

Eine englisch-deutsche Simultanübersetzung wird angeboten.

Das Symposium wird organisiert durch das Büro für Kulturwirtschaftsforschung in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes sowie der International Association of Cultural and Creative Industries (IACCI).

Veranstaltung am Donnerstag, 23. Oktober 2014
9:30 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr)

im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Eingang: Invalidenstraße 4
10115 Berlin
(Personalausweis bereithalten)

Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Anmeldung unter dem Stichwort „2014BerlinCCI“ an anmeldung@rkw-kreativ.de

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Kultur- und Kreatiwirtschaft: unbedeutende Nische?

Die Industriestadt Regensburg kümmert sich um die Dienstleistungsbranche Kultur- und Kreativwirtschaft

Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, 8.10.2014

Folie11Der Ausschuss für Wirtschaft der Stadt Regensburg hat heute einstimmig einen Beschluss zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft angenommen. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs und seiner Verwaltung. Denn Regensburg ist eine der stärksten Industriestädte (mit BMW u.a.) im Süden der Republik. Und da sie eine starke Industrie hat, müsste sie folglich ein schwacher Standort für Kultur- und Kreativwirtschaft sein. So wird beispielsweise die starke Berliner Kreativwirtschaft gerne mit dem Fehlen einer starken Industriebasis begründet. Die Kreativwirtschaft komme erst nach der Industrie! weiterlesen
Pressespiegel Mittelbayerische

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NEW APPROACHES TO MEASURING CHANGE, 3th UNESCO Forum on CCI 2014

Third UNESCO World Forum on Culture and Cultural Industries Culture, Creativity and Sustainable Development. Research, Innovation, Opportunities (Programme). 2 – 4 October 2014 Florence, Italy.
The effective inclusion of culture in national and international development strategies requires progress in the production of new information and data to show, explore and assess multiple, rich and varied forms of the contribution of culture to development processes, recognizing the complexity of this task and its challenges without compromising the action. In view of the above, the following questions will be addressed by the panel No. 5:

  • What strategies can allow measuring change in the cultural sector?
  • How do different definitions of culture and development impact the possibility to measure change?
  • How do we measure the long-term impact of culture using tools which favour the immediate impact?

Panelists: David Throsby (Australia), Professor of Economics at Macquarie University, Sydney; Guiomar Alonso Cano, Chief of the Culture Unit, UNESCO Office in Dakar; Xiong Chengyu (China), Director, National Research Center of Cultural Industries in Tsinghua University; Michael Soendermann (short version) (Germany), Statistical Adviser of the Council of Europe; Omar López (Colombia), International Expert on Culture for Development Indicators; Pierluigi Sacco (Italy), Professor of Economy of Culture, IULM University (Milan); Yago Namaro (Burkina Faso), Statistician, Center of Statistics of the Union économique et monétaire ouest-africaine; Alfonso Castellanos Ribot (Mexico), Expert in Cultural Statistics and Indicators

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THIRD UNESCO WORLD FORUM ON CULTURE AND CULTURAL INDUSTRIES, 2-4 October 2014 (Florence, Italy)

The third edition of the UNESCO World Forum on Culture and Cultural Industries (FOCUS) will take place from 2 to 4 October, 2014 in Florence (Italy). Almost 300 representatives from the public and private cultural sectors will participate. The event will conclude with the adoption of the “Florence Declaration”, presenting proposals on the integration of culture in the Post-2015 Development Agenda, which will be discussed by the United Nations General Assembly the following year. Michael Soendermann (panelist) will present “Measuring the true Value of Culture” in the panel 5: ‘New Approaches to Measuring Change’ on 3 October (Florence, Palazzo Vecchio, Salone de Cinquecento). For more information: http://www.focus2014.org/intro/presentation/

 

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IHK-Studie präsentiert Kultur- und Kreativwirtschaft als Wirtschaftsfaktor in Oberpfalz und Niederbayern

Für Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Region spielen Kreativität und Kultur eine entscheidende Rolle. Wirtschaftsregionen beschäftigen sich zunehmend mit dem Potenzial ihrer Kreativen. Mit „Wirtschaftsfaktor Kultur- und Kreativwirtschaft in Niederbayern und Oberpfalz“ legen die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim und die IHK Niederbayern eine Analyse vor, die Bedeutung und Struktur der Branche in Ostbayern beleuchtet.

Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg, führt in das Thema ein. Gemeinsam mit Autor Michael Söndermann vom Büro für Kulturwirtschaftsforschung in Köln und Ursula Pustet, Geschäftsführerin der Friedrich Pustet GmbH & Co. KG und IHK-Kulturwirtschaftsexperten Dr. Martin Kammerer stellte er die Studie am 18.11.2013 im Café Pustet in der Regensburger Gesandtenstraße vor.

Der IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart der IHK Niederbayern fasst die Studienergebnisse für Niederbayern zusammen. Niederbayern ist insbesondere geprägt durch eine breite Streuung der Kultur- und Kreativwirtschaft auf mehrere Standorte. Eine urbane Zentrierung gibt es hier nicht. Zu den vier größten Standorten, die rund die Hälfte der Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft beheimaten, zählen die Landkreise Passau, Landshut und Rottal-Inn sowie die kreisfreie Stadt Landshut. Bezogen auf die jeweilige Gesamtwirtschaft der Städte und Kreise ist die lokale Kultur- und Kreativwirtschaft auf die drei kreisfreien Städte Passau, Landshut und Straubing konzentriert. Download der Studie

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Das Musikinstrument: ein gefragtes Konsumgut

Das Institut für Handelsforschung (IFH), Köln, hat 60 Konsumgütermärkte untersucht und anhand der Wachstumsraten der Jahre 2011 und 2012 ein Rating erstellt. Dabei liegt der Markt für Musikinstrumente mit einem Wachstum von 8,4% auf dem zweiten Platz der Skala, nur geschlagen durch die Zuwächse im Uhrenverkauf (11%). Mit einem Minus von 1,5% gehört der Buchmarkt zu den Verlierern und landete auf Platz 45 des Rankings.

http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2013/05/16/buecher-gehoeren-zu-den-schlusslichtern.htm

 

 

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Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft als Arbeitgeber analysiert.

Die wirtschaftlichen Effekte der Kultur- und Kreativwirtschaft werden dabei im Vergleich zu anderen Branchen als gering eingestuft, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg jedoch zwischen 2007 und 2012 überdurchschnittlich. Maßgeblich für diese Entwicklung sei der Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Teilmärkten Software-/Gamesindustrie, Architekturmarkt, Designwirtschaft und dem Markt für Darstellende Künste. Größere Einbrüche finden sich hingegen in der Musikwirtschaft, Buchmarkt und in der Filmwirtschaft.

Wo der Anteil der Teilzeitarbeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft niedriger ausfällt, als in den übrigen Branchen, hat jedoch die geringfügig entlohnte Beschäftigung überdurchschnittlich stark zugenommen. Die rückläufige Zahl der Auszubildenden weist auf einen sinkenden Fachkräftebedarf hin.

Abstract und Volltext-Download finden Sie unter: http://www.iab.de/244/section.aspx/Publikation/k130606305.

 

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Zahl der Selbständigen in den Freien Berufen steigt

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM Bonn) hat in der Reihe „Daten und Fakten“ einen Bericht über die Entwicklung der Freien Berufe in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

Die Studie betrachtet zwar die Freien Berufe im Allgemeinen, enthält jedoch auch Informationen über die Entwicklung der Kulturberufe in den Freien Berufen. So ist der Anteil der Freien Berufe unter allen Erwerbstätigen deutlich gestiegen, in den Kulturberufen in erster Linie durch eine Steigerung der Selbständigenquote. Diese ist von 43% im Jahr 2002 auf 49% im Jahr 2011 gestiegen.

Außerdem zeigt sich, dass das Einkommensplus der Freiberufler gegenüber dem durchschnittlichen Erwerbstätigen rückläufig ist. Verdienten Freiberufler 2002 noch je nach untersuchter Region 54-70% mehr als der Durchschnitt, beträgt der Vorsprung im Jahr 2011 nur noch 38-52%.

Die Studie unterscheidet zwischen den Ballungsräumen Rheinland und Ruhrgebiet, sowie den übrigen Kreisen und steht als PDF zum Download bereit.

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Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2013

Bereits zum zweiten Mal veröffentlichen Martin Engstler, Johannes Lämmerhirt und Holger Nohr vom Institut für Kreativwirtschaft an der Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart, das Trendbarometer der baden-württembergischen Kultur- und Kreativwirtschaft.

Für das Trendbarometer werden systematisch über einen Dreijahres-Zeitraum die freiberuflichen Künstler und Unternehmen aller 11 Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes per Online-Umfrage befragt. Die aktuelle Veröffentlichung basiert auf der Auswertung der Umfrage des Jahres 2012.

Allgemein zeigt sich eine positive Stimmung innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft, jeder zweite Befragte erwartet ein wirtschaftliches Wachstum. Als größte Herausforderung für das Jahr 2013 wird weiterhin die Kundengewinnung genannt.

Die vollständige Studie steht als PDF zum Download bereit.

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