Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Kulturstaatsminister Neumann mit neuem Referat Kulturwirtschaft.

Gestern kündigte Bernd Neumann im Bundestag an, ein eigenes Fachreferat für Kulturwirtschaft einzurichten. Seine Begründung: Die Kulturwirtschaft sei weltweit der Sektor mit den größten Zuwachsraten. Deshalb werde der BKM in Kürze ein eigenes Referat für diesen Bereich schaffen, in dem die bislang verteilten Kompetenzen zusammengeführt würden. Wie fruchtbar eine enge Vernetzung von Kultur- und Wirtschaft sei, sehe man beim DFFF oder bei der „Initiative Musik“ für die eine Million Euro im Jahr 2008 vorgesehen seien. Quelle: Rede von Staatsminister Bernd Neumann zum Kulturhaushalt 2008 im Deutschen Bundestag vom 12.09.2007

Jetzt beginnt hoffentlich eine grundlegende konzeptionelle Arbeit für die Gesamtbranche Kulturwirtschaft. Eine neue Sicht auf die so genannte „kleine Kulturwirtschaft“ wird möglich. Die Kultur- und Kreativszene kann als strategischer Faktor der Kulturwirtschaft und Creative Industries ins Spiel gebracht werden. Kulturelle Vielfalt und regionale Kulturwirtschaft korrespondieren einander. Künstler-, Kultur- und Kreativberufe sind nicht mehr nur Humus für die Musik- und Medienkonzerne oder nette Urbanisierungshelfer für marode Stadtviertel. Die vielen FreiberuflerInnen und kleinen Unternehmen wachsen zu wichtigen Playern für die gesamte Kulturwirtschaft heran. Wer wenn nicht der BKM ist dafür der richtige Partner. Herzlichen Glückwunsch Herr Minister!

Dieser Beitrag wurde unter Bundesebene veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.