Investitionsbank steckt Geld in die Kreativwirtschaft von Nordrhein-Westfalen

Januar 2009: Statt in die Finanzkrise steckt die NRW.BANK nun Geld in die Kultur- und Kreativwirtschaft

So etwas hat es bei der NRW.BANK noch nie gegeben. Die Investitionsbank NRW.BANK hat sich ein halbes Jahr intensiv mit den Risiken und Chancen der  Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt. Das Ergebnis stellte sie am vergangenen Freitag (16. Januar 2009) vor.

Für einen riesigen Teil der 50 000 Unternehmen der NRW Kultur- und Kreativwirtschaft , die  zu den kleinen und kleinsten Unternehmen gehören, stellt die Bank ein Mikrodarlehensprogramm zwischen 5 000 EURO und 25 000 EURO zur Verfügung.

Allerdings weiß die Bank auch, dass es  Unternehmen gibt, die mehr Geld brauchen. Diese will die NRW.BANK ebenfalls nach vorne bringen. Die kreativsten und innovativsten Ideen, eingebunden in professionelle Geschäftsideen, werden deshalb ab sofort zusätzlich mit einem Fördergeld ab 250 000 EURO aufwärts unterstützt. Dieser Fond hat sogar einen eigenen Namen KREATIVWIRTSCHAFTSFONDS, weil die Bank damit zum ersten Mal ein eigenes branchenspezifisches Förderprogramm auflegt.

Das ist ein „Konjunkturpropramm der anderen Art“, mit dem nicht mehr nur in Beton und Straßenbau Geld gesteckt wird, sondern in kreative Ideen. Sowas kommt vor!

Autoren: Michael Soendermann, Joachim Kobuss, Raimund Franken. Kultur- und Kreativwirtschaft.
Ökonomische Impulse für Nordrhein-Westfalen

im Auftrag der NRW.BANK, Düsseldorf Januar 2009.
Langfassung deutsch Kultur- und Kreativwirtschaft im pdf:
Kurzfassung englisch Creative industries NRW im pdf:

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