Münchens Kreative und die „nicht finanzierte Forschungsabteilung“

H.-G. Kuppers, Münchner KulturreferentDie Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropolregion München hat ganz sicher kein Substanzproblem aber ein Vermittlungsproblem. Im Kernbereich arbeiten über  100 000 Menschen auf sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, dazu kommen noch einmal rund 24 000 „Mini-Selbstständige“ (Söndermann), die zur sogenannten „kleinen Kulturwirtschaft“ gehören, weil sie weniger als 17 500 Euro Umsatz pro Jahr machen. Kulturreferent Hans-Georg Küppers (SPD) sieht in ihnen „die nicht finanzierte Forschungsabteilung der Branche, die keine Lobby hat“, und sieht die Stadt in der Pflicht, gerade diese „kreativen Ideengeber am Beginn der Wertschöpfungskette“ zu unterstützen.
Quelle: Franz Kotteder „Münchens Kreative sind Spitze“, in: Süddeutsche Zeitung vom 28.01.2016

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