Welche neuen Kulturwirtschaftsstudien gibt es?
March 3, 2009 on 5:26 pm | In Bundesebene, Landesebene, Städte u. Gemeinden | Comments OffStand: März 2009, Liste der Kulturwirtschaftsstudien.
Der Bund sowie die Länder Thüringen(2009), Berlin(2009), Hessen(2008), Niedersachsen(2007) und NRW(2007), NRW(2009) haben aktuelle Berichte zum Thema veröffentlicht. Sachsen wird ab Mitte/Ende März einen Kulturwirtschaftsbericht (2009) vorstellen. Alle Berichte können in der Regel bei den Öffentlichkeits- oder Pressereferate der jeweiligen Wirtschafts-/Kulturministerien erfragt werden oder sind als pdf-Datei im Netz, zum Teil auch hier in der kulturwirtschaft.de, bereits vorhanden.
Das Forschungsgutachten Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung wird bis zum 17.März.2009 auch in englisch-sprachiger Fassung vorliegen. Wir werden berichten.
Zweiter Kulturwirtschaftsbericht Berlin 2008
February 9, 2009 on 6:33 pm | In Landesebene | Comments OffHerausgeber;
Senatsverwaltungen für Wirtschaft,
Kultur und Stadtentwicklung,
Berlin 2009
Langfassung als pdf im Download
Investitionsbank steckt Geld in die Kreativwirtschaft von Nordrhein-Westfalen
January 23, 2009 on 9:31 pm | In Landesebene | Comments OffJanuar 2009: Statt in die Finanzkrise steckt die NRW.BANK nun Geld in die Kultur- und Kreativwirtschaft
So etwas hat es bei der NRW.BANK noch nie gegeben. Die Investitionsbank NRW.BANK hat sich ein halbes Jahr intensiv mit den Risiken und Chancen der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt. Das Ergebnis stellte sie am vergangenen Freitag (16. Januar 2009) vor.
Für einen riesigen Teil der 50 000 Unternehmen der NRW Kultur- und Kreativwirtschaft , die zu den kleinen und kleinsten Unternehmen gehören, stellt die Bank ein Mikrodarlehensprogramm zwischen 5 000 EURO und 25 000 EURO zur Verfügung.
Allerdings weiß die Bank auch, dass es Unternehmen gibt, die mehr Geld brauchen. Diese will die NRW.BANK ebenfalls nach vorne bringen. Die kreativsten und innovativsten Ideen, eingebunden in professionelle Geschäftsideen, werden deshalb ab sofort zusätzlich mit einem Fördergeld ab 250 000 EURO aufwärts unterstützt. Dieser Fond hat sogar einen eigenen Namen KREATIVWIRTSCHAFTSFONDS, weil die Bank damit zum ersten Mal ein eigenes branchenspezifisches Förderprogramm auflegt.
Das ist ein “Konjunkturpropramm der anderen Art”, mit dem nicht mehr nur in Beton und Straßenbau Geld gesteckt wird, sondern in kreative Ideen. Sowas kommt vor!

Autoren: Michael Soendermann, Joachim Kobuss, Raimund Franken. Kultur- und Kreativwirtschaft.
Ökonomische Impulse für Nordrhein-Westfalen
im Auftrag der NRW.BANK, Düsseldorf Januar 2009.
Langfassung deutsch Kultur- und Kreativwirtschaft im pdf:
Kurzfassung englisch Creative industries NRW im pdf:
Kulturwirtschaftsbericht Niedersachsen 2007
April 26, 2008 on 6:45 pm | In Landesebene | Comments OffDer im März 2008 erschienene niedersächsische Kulturwirtschaftsbericht 2007, erstmals gemeinsam beauftragt vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium sowie Kulturministerium, legt aktuelles Zahlenmaterial für die Kulturwirtschaft in Niedersachsen vor.
Die beiden Ministerien messen der Kulturwirtschaft eine wachsende Bedeutung zu und sehen in ihr einen Wertschöpfungsfaktor, der auch auf andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche austrahlt. Deshalb wurde die Einordnung der Kulturwirtschaft in den größeren Rahmen des Kultursektors gestellt. Zusätzlich beschäftigt sich der Bericht schwerpunktmäßig mit dem niedersächsischen Musiksektor und legt dazu eine Fülle von interessanten Erkenntnissen vor.
Ein Kurzüberblick liegt im PDF im Download. Die von ICG Culturplan und Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) produzierte Langfassung des Berichts ist beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium oder beim niedersächsischen Kulturministerium zu finden.
Creative Industries – wie steht es in Hessen damit?
November 6, 2007 on 9:21 pm | In Landesebene | Comments OffDer hessische SPD-Landesverband hatte zur Diskussion eingeladen. Und Michael Söndermann berichtete zur Lage der Creative Industries in Deutschland und Hessen.
Die hessischen Kultur- und Kreativunternehmen zählen zu den wirtschaftlich stärksten Unternehmen in Deutschland. Vor allem im Markt für Kommunikationsdesign dürften die Hessen absolute Spitze sein. Erstaunlich hingegen ist das überraschend schlechte Abschneiden der selbständigen Künstler/innen – in Hessen wird deutlich schlechter verdient als in den Vergleichsländern NRW, Bayern oder Baden-Württemberg.
Wie “Hessen im Branchen-Ranking” der Kulturwirtschaft / Creative Industries dasteht, läßt sich im Söndermann-Vortrag hier herausfinden: pdf im Download
5. Kulturwirtschaftsbericht NRW erschienen
October 10, 2007 on 10:27 pm | In Landesebene | Comments OffHeute legte die Wirtschaftsministerin Thoben den neuen Kulturwirtschaftsbericht des Landes Nordrhein-Westfallen vor. Aber uns haben nicht die positiven Wirtschaftszahlen der Kulturwirtschaft wirklich überrascht. Der Clou des heutigen Tages war etwas völlig anderes. Die Wirtschaftsministerin berichtete tatsächlich im Parlament dem Kulturausschuss des NRW-Landtages exklusiv über die aktuelle Lage der Kulturwirtschaft (der Wirtschaftsausschuss soll später ebenfalls exklusiv informiert werden). Eine solch souveräne Haltung der Wirtschaftsministerin zeigt eine moderne Orientierung an, die wir beileibe nicht von allen Wirtschaftsministerien gewöhnt sind.
Der Text der Studie folgt in Kürze, hier zunächst der Pressetext und Stimmen der Kultursprecher der Landtagsfraktionen im pdf im download.
Rückendeckung von der Kulturpolitik für die Kulturwirtschaft?
September 20, 2007 on 9:15 pm | In Branchen, Bundesebene, Landesebene, Statistik | Comments OffAm 8. und 9. November 2007 findet auf Initiative der Kulturverwaltung des Landes Berlin eine zweitägige kulturpolitische Tagung zur Kulturwirtschaft statt.
Im Fokus der Tagung „Herausforderung Kulturwirtschaft – kulturpolitische Antworten und Strategien“ steht die Frage nach den Auswirkungen der Kulturwirtschaft auf die Strategienbildung in der Kulturpolitik. Die Konferenz konzentriert sich einerseits auf den Einfluss der Kulturwirtschaft auf den öffentlichen Kulturbereich und andererseits auf die Handlungsmöglichkeiten seitens der Kulturpolitik, Synergien zur Bewältigung der kulturpolitischen Aufgaben zu nutzen, Chancen als auch Risiken abzuschätzen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Ausführliche Informationen zu den Anmeldemodalitäten und dem Tagungsprogramm finden Sie unter:
www.kulturprojekte-berlin.de/projekte/kulturpolitische-tagung/
Der Kulturwirtschafts-Kongress in Essen, NRW
September 18, 2007 on 9:48 pm | In Landesebene | Comments OffWandel durch Kulturwirtschaft – Was hat der Kongress in Essen am 17. und 18. September 2007 gebracht.
Gestern berichtete die Landeswirtschaftsministerin Christa Thoben über die Perspektiven der Kulturwirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Immer mehr Menschen würden in NRW von Kunst, Musik, Film, Mode, Medien und Life-Style leben. So seien rund 46.000 Selbständige und Kulturunternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft aktiv und würden inzwischen einen Umsatz von rund 32 Milliarden Euro erwirtschaften. In ihren Eröffnungsreden bezeichneten die Ministerin und der Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Kulturwirtschaft als einen Leitmarkt, der enorme Chancen für das Land habe.
Kulturwirtschaft als Leitmarkt, der vom Ministerpräsidenten immerhin im Verbund mit so starken Leitmärkten wie die Gesundheitswirtschaft oder die Energiewirtschaft in einem Oberbegriff der „Kreativen Ökonomien“ gesehen wird. Für die Teilnehmer/innen des Kongresses war es allerdings durchaus ein irritierendes Bild, sich die Energiewirtschaft oder das Krankenhauswesen als „kreative Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen“ vorzustellen, hatte man doch bisher geglaubt, Kreativität sei vor allem eng mit den Bereichen: Musik, Film, Literatur, Kunst, Mode, Design, Medien, Architektur und vor allem mit den Künstlerinnen und Künstler verbunden.
Da war es dann doch wieder beruhigend zu hören, was die Landesregierung zur Entwicklung der Kulturwirtschaft vorhat: So sollen durch einem neuen „Wettbewerb Create.NRW“ Projekte unterstützt werden, die geeignet seien, unternehmerische und marktbezogene Kompetenz bei Selbstständigen und Kleinstunternehmen zu verbessern und Plattformen, Marktplätze und Infrastruktureinrichtungen zu schaffen, die Ankerpunkte für die Kulturwirtschaft sein könnten. Ausdrücklich wurde hierbei auf die Musikwirtschaft, die Verlage, den Buchhandel, den Kunstmarkt, den Theatermarkt, die Film- und Fernsehwirtschaft, die Designwirtschaft, die Modewirtschaft, die Werbewirtschaft, die Software- und Spieleindustrie und auf die Architekturbranche hingewiesen.
Das Wirtschaftsministerium betonte im Übrigen, dass der „Wettbewerb Create.NRW“für alle, wirklich für alle vom kleinsten Freiberufler über die Selbständigen bis hin zu KMU-Unternehmen in ganz NRW offen sei. Und nicht nur fürs Ruhrgebiet. Denn bei der Suche nach den kreativen Potenzialen soll das ganze Land NRW angesprochen werden – von Euskirchen, Aachen und Bonn bis nach Kleve, Münster und Bielefeld. Es wäre ja auch allzu komisch, die Kreativität allein nur im ehemaligen Kohlenpott zu suchen.
Informationen zum Wettbewerb hier:
Die neue wirtschaftspolitische Leitidee der Landesregierung „Kreative Ökonomie“, von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in einer Rede vom 4.6.2007 erläutert hier:
Kulturwirtschaft in Baden-Württemberg
July 20, 2007 on 8:58 pm | In Landesebene | Comments OffAktuelles aus dem Landtag zur Kulturwirtschaft Baden-Württemberg
Landtag Baden-Württemberg Anfrage und Antwort zur Kulturwirtschaft 2007
Was sucht die Kulturwirtschaft in Brandenburg?
July 16, 2007 on 4:10 pm | In Landesebene | Comments OffKulturministerin und Wirtschaftsminister in Brandenburg gehen gemeinsame Wege. Tagung zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Brandenburg präsentiert erste Daten und Trends.
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