Culture and Creative Industries in Germany

March 16, 2009 on 10:29 am | In Bundesebene, Europaebene | Comments Off

Research Report commissioned by the Federal Ministry of Economics and Technology.

Initiative Culture and Creative Industries of the German Federal Government. (Federal Ministry of Economics and Technology and Federal Government Commissioner for Culture and the Media)

The  study introduces two important new focal points to the discussion which were not included in earlier culture industries reports. Internal segmentation is newly introduced as a basic element for the investigation of culture and creative industries. This means that the complex of branches is determined by the fundamentally different types of enterprises it contains and their specific structural characteristics. Internal segmentation breaks up branches into major companies, small and medium enterprises and micro enterprises or freelance workers. Each of these actors is analysed with respect to empirical data as well as to its structural characteristics.

English summary Culture and Creative Industries in Germany, February 2009

English long version Culture and Creative Industries in Germany, June 2009

Forschungsgutachten Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, Februar 2009

Creative Industries Report Switzerland 2007

February 7, 2009 on 10:27 pm | In Europaebene | Comments Off

Policy makers at all levels are discovering the notion of creative industries: the music industry, literature and book market, art market, film and television industries, performing arts, design, architecture, advertising, software / computer games – from economic and innovation strategies to education policy and urban development, the creative industries are being described as a model for success. However, strategies for real, practical implementation remain vague.

Creative Industries Switzerland. Facts – Models – Culture
Weckerle, Christoph, Gerig, Manfred, Söndermann, Michael
2008, 158 p. 20 illus., Hardcover
ISBN: 978-3-7643-7973-5
A Birkhäuser book

Musikrat hört sich Rede zur Kreativwirtschaft an.

February 6, 2008 on 9:14 pm | In Europaebene, Uncategorized | Comments Off

Mit einer flammenden Rede zur Kreativwirtschaft versucht die Wirtschaftsstaatssekretärin Dagmar Wöhrl  die Mitglieder des ehrenwerten Deutschen Musikrates zu überzeugen.  Weiter im Text pdf im Dowload

Die größten Kulturländer in Europa

November 6, 2007 on 9:50 pm | In Europaebene | Comments Off

Wer die größten Kulturländer in Europa sind, können wir uns auch ohne Statistik vorstellen. Deutschland (1 Mio. Kultur-Erwerbstätige), das Vereinigte Königreich (870.000 KE.), Frankreich (488.000 KE.), Italien (464.000 KE.) und Spanien (390.000 KE.) verfügen über die zahlenmäßig stärksten Kulturbeschäftigungsmärkte in Europa. Dann allerdings folgen schon die relativ kleineren Niederlande, die mit beachtlichen 306.000 Erwerbstätigen ebenfalls zu den “Großen” im europäischen Kulturmarkt gezählt werden müssen. EUROSTAT, das statistische Amt der EU, hat dies jüngst ermittelt.

Kultursektor in Europa EUROSTAT 2007

Wenn wir den EU-Statistiker Glauben schenken dürfen, dann sind die Niederlande in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert. Nicht nur haben sie eine überdurchschnittliche Wachstumsdynamik in den drei Jahren 2002 – 2005 hingelegt: Mit einem Zuwachs von knapp 23% wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im niederländischen Kultursektor in diesem Zeitraum knapp doppelt so schnell, wie im französischen Kultursektor (+12,4%) und fast dreimal so schnell wie im deutschen Kultursektor (+8%). Nur Spanien konnte mit der niederländischen Dynamik mithalten und legte mit knapp 27% sogar etwas mehr zu.

Die Niederländer erstaunen uns ebenso bei einer der wichtigsten Kennzahlen, die Aufschluss über die “Modernität” eines Landes gibt: Der Anteil der Kulturerwerbstätigen an der Gesamtwirtschaft liegt in den Niederlanden mit 3,8% europaweit an der Spitze. Hier können nur noch die Länder Schweden, Finnland, Dänemark sowie UK mithalten, die allesamt mindestens 3% und mehr im vergleichbaren Anteil belegen. Diese Länder sind für starke Entwicklungen hin zu modernen Dienstleistungsgesellschaften bekannt, und werden “Creative Cities” genannt, so kommen sie ebenfalls meist aus diesen Ländern.

Die Deutschen sind, gemessen an dem vergleichbaren Anteilswert von 2,8%, noch nicht so “modern” wie die Nordländer, aber immerhin liegen sie deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,4%. Was uns jedoch schon bei den 2002er Daten des EU-Amtes gewundert hat, ist der erneut unterdurchschnittliche Anteilwert der Franzosen, die es im Jahr 2005 nur auf 2,0%gebracht haben sollen. Es fällt uns schwer, das zu glauben, zumal auch die absolute Zahl der Erwerbstätigen im französischen Kultursektor laut EUROSTAT lediglich bei 488.000 Personen liegen soll? Das wäre weniger als die Hälfte der Erwerbstätigen des deutschen Kultursektors.

Zu allerletzt stürzen uns die EU-Statistiker über die Angaben zum UK in Verwirrung. So sollen nach EUROSTAT die Briten knapp ein Prozent der Kulturerwerbstätigen innerhalb des Dreijahreszeitraums 2002-2005 verloren haben. Von den britischen Inseln hören wir hingegen regelmäßige Erfolgsmeldungen über die Wachstumsdynamik der Creative Industries. DCMS bitte melden!

EUROSTAT-Info im pdf im Download

P.S. Noch ein Wort zum Kultursektor:
Der Begriff “Kultursektor” umfasst immer die drei Sektoren des öffentlichen Kulturbetriebs, des intermediären Kulturbetriebs sowie der Kulturwirtschaft. Soweit das differenzierte Verständnis zur Sache.
Leider unterscheiden die EUROSTAT Experten nicht genau in ihren Texten und verwenden oftmals den Begriff “Kulturwirtschaft”, während sie den gesamten Kultursektor meinen. Für EU-Beamte scheint eine solche Verwechslung derzeit nichts besonderes, da die EU Europa vorwiegend durch die “Brille des Marktes” sieht – und da regiert das Wettbewerbsrecht.
Anders ist dies zumindest für viele kontinentaleuropäische Länder, für die die Unterscheidung zwischen öffentlichen (staatlichen), intermediären (zivilgesellschaftlichen) und marktwirtschaftlichen Strukturen weiterhin von elementarer Bedeutung bleibt. Die schleichende Übernahme marktwirtschaftlicher Formen, Instrumente und Begriffe für die gesellschaftlich relevanten Strukturen könnte mittelfristig das Ende der bislang fantastischen Kulturinfrastruktur in vielen Ländern Europas bedeuten. Ein überzeugter Kulturwirtschaftler kann das nicht wollen. Später mehr zu dieser Debatte.

Aachener Kulturwirtschaft auf dem Weg nach Europa

September 16, 2007 on 6:41 pm | In Europaebene, Städte u. Gemeinden | Comments Off

Schon früh hat sich die Stadt Aachen mit der Kulturwirtschaft beschäftigt. Kulturwirtschaft ist kein weicher Standortfaktor mehr, sondern ein eigenständiges Wirtschaftsfeld. Die EU-Kommission unterstützt inzwischen aktiv solche Positionen. So ist Aachen die erste deutsche Stadt, die mit seinem Gründerzentrum Kulturwirtschaft im europäischen Städtenetzwerk ECCE mitmacht. ECCE ist das erste kulturwirtschaftliche Netzwerk auf europäisch-kommunaler Ebene.

Neuerscheinung zur Tagung “Wandel durch Kulturwirtschaft” am 17. und 18. September 2007 in Essen, veranstaltet von der Landesregierung NRW

AC-Broschüre

BACKES, Christoph/HUSTEDT, Sylvia/SÖNDERMANN, Michael
Kulturwirtschaft in Aachen. Potenziale einer Stadt
2007, 20 S., 6 Abb.
Gestaltung: büro G29 Aachen
PDF im Download – deutsche Fassung
PDF im Download – englische Fassung
Gedruckte Fassungen erhältlich bei: info(at)kulturunternehmen.info

THE “ CREATIVE SECTOR” –AN ENGINE FOR DIVERSITY, GROWTH AND JOBS IN EUROPE

July 12, 2007 on 2:09 pm | In Europaebene | Comments Off

An overview of research findings and debates prepared for the European Cultural Foundation. By Andreas Joh. Wiesand and Michael Söndermann. Creative sector in Europe

Modelle zur Creative Industries, europäisch und global

July 10, 2007 on 5:58 pm | In Europaebene, Globale Ebene | Comments Off

Eigene und empfehlenswerte Präsentationen von Kollegen

Simon Ellis, UNESCO-UIS Montreal, The global view of culture
Andy Pratt, LSE London,Learning from the UK ‘creative industries’ policy experience.
Michael Söndermann, European culture and creative industries in the global context.

Culture and Creative Industries in Germany im Rahmen der Deutschen Ratspräsidentschaft 2007

July 6, 2007 on 6:38 pm | In Europaebene | Comments Off

Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) hat mit Unterstützung des auswärtigen Amtes (Aussenministerium) eine Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in englischer Sprache erstellen lassen. Nun haben die Drucker der Studie solange gedruckt, bis die ausländischen Gäste der deutschen Ratspräsidentschaft 2007 bereits wieder abgereist sind. Das aktuelle Thema bleibt uns trotzdem. UNESCO-Broschüre zur Culture and Creative Industries in Germany, February 2007

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