Wissenschaftliche Dienste zur Kulturpolitik

Die drei wichtigsten wissenschaftlichen Dienste für Kulturpolitik in der Bundesrepublik sind aus subjektiver Sicht:

  1. Zentrum für Kulturforschung (ZfKf) Bonn. (www.kulturforschung.de). Ältestes Forschungsinstitut aus der früheren Bundesrepublik. Wichtigstes Werk: “Künstlerreport” und die Folgen: Einführung der Künstlersozialversicherung (KSK).
  2. Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesllschaft, Haus der Kultur, Bonn. (www.kupoge.de/ifk). Zahlreiche Publikationen zur Kulturpolitik u.a. Referenzwerk: “Jahrbuch für Kulturpolitik”, jährlich seit 2000, aktueller Band “Jahrbuch für Kulturpolitik 2007″.
  3. Wissenschaftlicher Dienst (WD) des Deutschen Bundestages, Fachbereich Kultur und Medien (http://www.bundestag.de/bic/analysen/index.html). Der WD berät die Abgeordneten und erstellt zahlreiche Kurzbeiträge zu Basisbegriffen der Kulturpolitik, z.B. Kulturelle Vielfalt, Kulturfinanzierung, Kulturwirtschaft, aber auch zu Begriffen wie webblogs, second life, etc. Basistext zur deutschen Kulturpolitik von Otto Singer.

Weitere Quellen:

  • Deutscher Kulturrat/Max Fuchs (Professor für Kulturpolitik). Grundlegende Beiträge zur nationalen und internationalen Kulturpolitik.
  • Albrecht Göschel (ehem. Deutsches Institut für Urbanistik). Wichtigster Vertreter zur theoretischen Fundierung der kommunalen Kulturpolitik
  • Institut für Kulturpolitik der Uni Hildesheim. (www.uni-hildesheim.de/de/ kulturpolitik.htm). Erster und bisher einziger deutscher Lehrstuhl für Kulturpolitik und Kulturmanagement. Spezialisiert vorwiegend auf Kulturmanagementausbildung und Lehre.
  • Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg (www.kulturmanagement.ph- ludwigsburg.de). Spezialisiert auf Kulturmanagementausbildung. Nützliches Lehrbuch “Kulturpolitik. Eine Einführung” von Armin Klein, entstanden aus dem Lehrbetrieb.

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